Zusammenfassung
Anhand einer eigenen Praxisstudie mit Kinderwunschpatientinnen wird der Zusammenhang
zwischen geopathogener Störzone und Infertilität untersucht. Die Ergebnisse legen nahe,
in allen Fällen von Unfruchtbarkeit an Erdstrahlbelastungen zu denken. Die
Geopathiesanierung gehört nach Ansicht der Autorin an den Anfang der therapeutischen
Bemühungen, weil bereits diese Massnahme alleine die Fertilität deutlich anzuheben in
der Lage ist.
Schlüsselwörter:
Kinderwunsch, geopathische Belastung, Hormonstörung, vegetative Blockierung
Einleitung:In meiner Praxis als Allgemeinärztin und
Gynäkologin werde ich immer wieder mit Paaren konfrontiert, deren Kinderwunsch unerfüllt
bleibt, obwohl alle gängigen schulmedizinischen Parameter normal sind.
Daneben gab und gibt es die Frauen, die zwar schwanger werden, dann jedoch den Feten aus
ebenso unklaren Gründen wieder verlieren und keine einzige Schwangerschaft zu einem für
sie glücklichen Ende bringen.
In meiner Praxis hörte ich immer wieder von Fällen, in denen Beschwerden durch eine
Umstellung des Bettplatzes verschwunden waren. Aufgrund meines kritischen,
schulmedizinisch geschulten Verstandes mass ich dem jedoch keinerlei Bedeutung bei.
Im Laufe meiner ärztlichen Tätigkeit erlebte ich jedoch, dass an diesem Phänomen etwas
dran sein muss. Beispielsweise litt mein Sohn nach einem Umzug an therapieresistenten
Schlafstörungen, die sich erst nach Umstellen seines Bettes legten und zwar sofort
und dauerhaft!
Bei Patienten konnte ich erleben, dass zahlreiche Symptome erst dann dauerhaft gebessert
werden konnten, wenn auch das Bett einen neuen Platz bekam.
Das weckte meinen Forscherdrang, und ich durchforstete die Literatur nach Belegen für
einen möglichen Zusammenhang zwischen Erdstrahlen und Krankheitserscheinungen. Dabei
interessierte mich als gynäkologisch tätige Ärztin besonders alles zum Thema
Fertilität.
Historische Forschungen:
Dr. Ernst Hartmann, ein Allgemeinarzt aus der Nähe von Heidelberg und einer der Pioniere
der Geopathieforschung, beschrieb in einem seiner Bücher einen Versuch an Mäusen:
Er hielt drei Mäuseweibchen und ein Männchen an einem geopathisch belasteten Ort und
eine identische Kontrollgruppe an einem neutralen Ort, und beobachtete über fünf Monate
deren Verhalten und Reproduktionsrate. (1)
Die Mausfamilie, die auf der Störzone lebte, gebar 56 Junge im Vergleich zu 124 Jungen in
der Kontrollgruppe.
Hartmann stellte darüberhinaus fest, dass die Mäuse auf der Störzone einen gestörten
Schlaf-Wach-Rhythmus hatten. Sie waren unruhig, aggressiv und in ihrem Brutpflegeinstinkt
gestört.
Einige Mäuse-Mütter frassen sogar ihre Jungen auf!
König stellte in seinem Wünschelruten-Report von 1989 diverse Studien vor, die belegen,
dass geopathische Zonen einen Einfluss auf das Teilungsverhalten von tierischen und
menschlichen Zellen haben. (2)
Bergsmann bestätigte in seinen Forschungen, dass Störzonen nicht nur die vegetative
Regulation verstellen, sondern dass sich eine ganze Reihe von Parametern, incl.
Hormonwerten, auf geopathischen Störzonen signifikant ändern. (3)
Eigene Forschungen:
Von 1996 an untersuchte ich alle Frauen in meiner Praxis, die über unerfüllten
Kinderwunsch klagten, systematisch auf geopathische Belastung. (4)
Dazu verwendete ich den kinesiologischen Muskeltest und die
Geovita-Testampulle, die aus einer homöopathischen Mischung von Eisen,
Kieselsäure, Kupfer, Ameisensäure und Cerebrum besteht.
Beim kinesiologischen Test wird die Muskelkraft durch Halten des ausgestreckten Armes
überprüft. Üblicherweise testet der Muskel stark. Gibt man nun dem Probanden die
Geovita- Testampulle in die Hand und der Arm wird daraufhin beim Nachtesten schwach
so liegt eine geopathogene Belastung bei diesem Menschen vor. (Zeitaufwand ca. 2
Minuten)
In die Studie nicht mit aufgenommen wurden zwei Frauen, die, zunächst spontan schwanger
geworden, einen Abort erlitten. Nachträglich wurde eine geopathische Belastung ihres
Schlafplatzes festgestellt und das Bett umgestellt..
Diese beiden Frauen wurden nach Bettplatzumstellung erneut spontan schwanger, und brachten
nach unkomplizierter Schwangerschaft ihre Kinder zur Welt.
In die Studie aufgenommen wurden 15 Frauen, von denen 9 an primärer Sterilität litten -
also noch nie in ihrem Leben schwanger werden konnten - und 6 an sekundärer Sterilität
d.h. nach vorangegangener Schwangerschaft und Geburt nicht wieder schwanger wurden.
Von diesen 15 Frauen hatten 8 bereits eine oder mehrere künstliche Befruchtungen oder
andere gynäkologische Eingriffe zur Steigerung der Fertilität hinter sich.
Bei allen Patientinnen waren die gängigen Parameter wie Schilddrüsenwerte,
Zuckerstoffwechsel, Hormonwerte, Temperaturkurve ohne greifbaren Befund.
Alle 15 Frauen wurden von mir nach der Feststellung der geopathischen Belastung gebeten,
ihren Schlafplatz nach den Empfehlungen des geobiologischen Beraters umzustellen.
Hierbei wurde vereinbart, den Geobiologen nicht über den Grund der Konsultation zu
informieren.
Zu meiner Kontrolle fertigte der Geobiologe eine Skizze des Schlafplatzes an, auf der die
jeweiligen Störzonen verzeichnet waren.
Von meiner Seite wurde im Rahmen dieser Studie auf jede weitere Zusatztherapie verzichtet
zumal über die Hälfte der Frauen ohnehin schon vorbehandelt waren, und als
aussichtslose Fälle betrachtet wurden.
Von den 15 Frauen wurden 8 Frauen schwanger und brachten ein Kind zur Welt jeweils
nach komplikationsloser Schwangerschaft. |
7 Frauen wurden im Beobachtungszeitraum von vier Jahren nicht schwanger.
Von den 9 Frauen mit primärer Sterilität wurden 3 schwanger, von den 6 Frauen mit
sekundärer Sterilität wurden alle bis auf eine schwanger.
Ich habe diese Ergebnisse mit veröffentlichten Zahlen grosser Kinderwunschzentren
verglichen und bin zu folgenden Befunden gelangt:
| |
Uni Heidel-
berg |
Frauen-
klinik
Linz |
IVF-
Zentrum Zürich |
Praxis Dr. Banis |
Schwanger-
schaftsrate |
29% |
27,5% |
ca. 30% |
53,3% |
| Abortrate |
0% |
5% |
n.b. |
0% |
Extrauterin-
gravidität |
0% |
0% |
n.b. |
0% |
| BTR (baby-take home-Rate) |
29% |
21,7% |
ca.30% |
53,3% |
Die Tabelle zeigt deutlich, dass die Rate der Frauen, die durch
Bettplatzsanierung schwanger wurden und ein Kind austragen konnten, deutlich höher ist
als die Rate an Schwangerschaften durch andere konventionelle oder alternative Methoden
der Fertilitätssteigerung.
Ich möchte zwei der von mir betreuten Fälle etwas ausführlicher darstellen, um zu
zeigen, dass die Miteinbeziehung des pathogenen Faktors Geopathie in das
Behandlungskonzept bei Kinderwunsch nicht nur Zeit und Geld sparen hilft, sondern den
betroffenen Paaren auch sehr viel emotionale Belastung erspart.
Fall 1:
Frau F, geb. 1959, Kinderwunsch seit 1992. Ehemann war mit Azoospermie diagnostiziert
worden. 1994 Operation einer Ovarialcyste, seit 1992 acht (!!) IVF
(In-Vitro-Fertilisationen), wobei nur eine anging und in der 10. SSW mit Abort
endete.
Patientin erkrankte an reaktiver Depression und therapieresistenter Lumbago, Ehemann litt
an ebenso therapieresistenter Migräne.
Geopathietestung im Mai 1996. Bettplatzsanierung erfolgte sofort.
Schwangerschaftstest positiv April 1997, Sohn im Januar 1998 geboren.
Der Schwangerschaftsverlauf war ungestört, Lumbago und Migräne sind übrigens auch ohne
weitere Therapie verschwunden.
Die geopathischen Störzonen beider Partner hatten ihr Maximum im Beckenbereich was
Spermienreifung und Einnistung einer befruchteten Eizelle erheblich erschwerte.
Fall 2:
Frau S, geb. 1958, Kinderwunsch seit 1992.
2/1993 Abort, 10/1993 Spätabort mit Fehlbildung des Embryo.
10/1994 Geburt eines Sohnes nach Schwangerschaft im Haus ihrer Eltern
10/1996 Abort
3/1997 Abort
Alle schulmedizinischen Untersuchungen waren stets ohne greifbaren Befund.
Geopathietestung im November 1997. Bettplatzumstellung erfolgte sofort.
Schwangerschaftstest positiv Dezember 1997, Tochter im September 1998 nach unkompliziertem
Schwangerschaftsverlauf geboren.
Das Maximum der Störzonen lag bei ihr im Bereich des Beckens und des Kopfes somit
war sowohl die Einnistung als auch der hypophysär gesteuerte hormonelle Regelkreis durch
die Belastungszonen gestört.
Diskussion:
Ich bin mir wohl bewusst, dass die geringen Fallzahlen einer Allgemeinpraxis mit
gynäkologischem Schwerpunkt keine statistisch relevanten Daten ergeben können.
Die Beobachtung der von mir erfassten Einzelfälle legt jedoch die Vermutung nahe, dass
geopathische Störzonen einen erheblichen Einfluss auf die Fertilität haben.
Es mag bei nüchterner Betrachtung anrüchig erscheinen, ein bislang wissenschaftlich
umstrittenes Thema wie Erdstrahlen in die praktische ärztliche Tätigkeit
miteinzubeziehen, die grossen Erfolge, die ich und zahlreiche andere Behandler mit dieser
Vorgehensweise jedoch gesehen haben, verpflichten mich, dieses Thema aufzugreifen und
allgemein zur Diskussion zu stellen.
Paare mit unerfülltem Kinderwunsch stehen in aller Regel unter einem erheblichen
Zeitdruck, zusammen mit dem psychischen Druck, unter den sie sich selbst setzen
oder von ihren Familien gesetzt werden.
Für mein Dafürhalten sind invasive Massnahmen wie IVF u.ä. in Fällen sekundärer
Sterilität sogar häufig kontraindiziert, denn diese Paare haben bereits bewiesen, dass
sie bei günstigen Rahmenbedingungen miteinander schwanger werden können.
Eine geopathogene Zone stellt indes eine äusserst ungünstige Rahmenbedingung dar
und kann meistens relativ unkompliziert umgangen werden, wenn der Therapeut an diese
Möglichkeit nur denkt, sie per Testung ausschliesst oder bestätigt und die Paare
dann entsprechend berät.
Die Freude und Dankbarkeit der werdenden Eltern ist es in jedem Falle wert, diesen etwas
unkonventionellen pathogenen Faktor zu berücksichtigen und zu eliminieren.
Literatur:
(1) Hartmann, E: Krankheit als Standortproblem, Haug Verlag,
1976
(2) König/Betz: Der Wünschelruten-Report, Eigenverlag
München, 1989
(3) Bergsmann,O: Risikofaktor Standort, Facultas Verlag,
1990
(4) Banis, U: Erdstrahlen & Co., Haug Verlag, 2001
Anschrift des Verfassers:
Dr. med. Ulrike Banis
Rathausstr. 11
A-6900 Bregenz
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