Astro Birth Control
Natürliche Empfängnisverhütung und -planung
nach Mondphasen

           


    
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Salzburger Fenster 16/1993

Mond - der stille Regler der Geburten

Unter den natürlichen Methoden der Empfängnisregelung ist die Berechnung nach Mondphasen noch ein Geheimtip. Doch langsam erobert sich dieses alte Wissen seine verlorenen Stellenwert zurück.

In den späten 70er Jahren hat der schwedische Sozialwissenschaftler und Bevölkerungsstatistiker Gunnar Heinsohn eine Reihe von Untersuchungen publiziert, in denen er einen Zusammenhang zwischen Hexenverfolgung und Geburtenregelung herstellen konnte. Was andere als Ausdruck einer mittelalterlichen Kollektivneurose ins Reich finsteren Aberglaubens abgeschoben haben, hat Heinsohn als Hinweis auf damals verbreitete Methoden der Geburtenregelung dechiffriert. Die Inquisition war demzufolge ein Vernichtungsfeldzug gegen die Macht der Hebammen und weisen Frauen.

Pest und Kriege jener Jahre hatten einen galoppierenden Bevölkerungsschwund bewirkt, der unter der herrschenden Schicht einige Besorgnis weckte .Von der Geburtenkontrolle der Hebammen wurde diese fallende Statistik zusätzlich gefördert. In diesen Krisenzeiten wollten sie den Frauen nicht auch noch ungewollte Schwangerschaften zumuten.

Bei der Durchforstung der theologischen Schriften jener Zeit stieß Heinsohn immer wieder auf mehr oder weniger verdeckte Vorwürfe der Geburtenkontrolle, Empfängnisregelung und Schwangerschafts-unterbrechungen. Da wurde gegen jene gewettert, "die ihren Geliebten Getränke reichen, damit sie nicht in Verlegenheit kommen, oder auch bestimmte Kräuter, die die Natur allzu sehr erkälten, ohne Hilfe der Dämonen. Daher sind sie wie Mörder zu bestrafen, auch wenn sie reuig sind. Die Hexen aber, die durch Hexenkünste derlei bewirken, sind nach den Gesetzen aufs Härteste zu strafen."

Anzunehmen ist, daß nicht nur Kräutermedizin, sondern auch die Beobachtung des Mondes eine maßgebliche Grundlage der mittelalterlichen Geburtenkontrolle darstellte. Kam doch diesem erdnächsten Planeten schon nach antikem Glauben eine vorrangige Rolle im Einfluß auf die allgemeine Fruchtbarkeit zu. Himmelsobservatorien, wie sie in der Frühgeschichte Mesopotamiens, Chinas und auch Europas bekannt waren, haben vermutlich auch der geregelten Planung der menschlichen Reproduktion gedient. Alte Bauernkalender, die den Mond- und oft auch noch den Planetenstand anführen, belegen für unsere nächste Umgebung, wie sehr sich der Mensch als Bestandteil kosmischer Rhythmen verstand, deren Zyklen der Erneuerung und Fortpflanzung nicht nur die Welt der Natur bestimmten, sondern den Menschen ganz selbstverständlich mit einschlossen. Aussaat, Ernte, Holzschnitt, Lagerung von Lebensmitteln bis hin zu Gartenbau , Haushalt und Körperpflege unterstanden nach herrschendem Volksbrauch gewissen Mpndphasen, die sich auf derlei Tätigkeiten vorteilhaft, ungünstig oder auch schädlich auswirken sollten. Frauen sind aufgrund ihrer Menstruation, die im Zyklus eines einfachen Mondumlaufs um die Sonne eintritt, mit diesem die Fruchtbarkeit regulierenden Himmelskörper besonders eng verbunden.

Diese archaischen Blutsbande zwischen Weiblichkeit und Mond, wie sie auch in Märchen und Symbolen überliefert sind, hat ein tschechisches Ärzteteam auf wissenschaftliche Grundlagen gestellt und somit altes (Frauen?-)wissen nach modernen medizinischen Methoden erneuert. Der Prager Frühling, für den sich die liberalen Mediziner engagiert hatten, hatte u.a. auch eine Liberalisierung des Sexuallebens ermöglicht und bestärkte den menschlichen Wunsch nach Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit.

Als Ärzte waren sie immer wieder damit konfrontiert worden, daß Frauen an vermeintlich unfruchtbaren Tagen empfangen hatten oder sich ebenso häufig ein Kinderwunsch nicht erfüllte, obwohl man sich an den angeblich fruchtbaren Tagen orientiert hatte. Sie waren sich durch die Literatur der kosmischen Einflüsse von Sonne und Mond bewußt und kannte auch die Techniken der

Himmelsbeobachtung alter Kulturen. Aber die entscheidenden Zusammenhänge ergaben sich erst aufgrund umfangreicher empirischer Untersuchungen. Dabei stellte sich heraus, daß die Stellung von Sonne und Mond zueinander (also die Mondphase) zur Zeit der Geburt der Frau der entscheidende Faktor war. War die Frau also beispielsweise an einem Neumond geboren, wurde sie auch zu 85% Wahrscheinlichkeit bei irgendeinem Neumond schwanger. Die restlichen 15% sind auf den bekannten Periodenzyklus und andere Faktoren zurückzuführen. Dieser Mondphasenzyklus ist das ganze Leben vollkommen regelmäßig und unterliegt, anders als die weibliche Periode, keinerlei Schwankungen. Da in der Regel beide Zyklen unterschiedlich lang sind, verschieben sie sich im Laufe der Zeit gegeneinander. Was das Phänomen erklärt, daß manchmal die fruchtbarsten Tage der Frau (entsprechend ihrem Mondphasenzyklus) während der Zeit ihrer Periode liegen. So wird verständlich, warum viele Frauen kurz vor, während oder nach ihrer Periode schwanger wurden, also an Tagen, die traditionell als relativ sicher gelten. Jede Frau hat also zwei voneinander völlig unabhängige Zyklen, nämlich den Mondphasenyklus und den bekannten Periodenzyklus, die beide zu berücksichtigen sind, um echte Sicherheit zu erhalten.

In der Aufbruchsstimmung der 60er Jahre von offizieller Seite unterstützt, konnte das Ärzteteam  umfangreiches Datenmaterial zum Thema erstellen und so auch die Sicherheit ihrer Methode überprüfen. Die Erfolgsrate lag bei ca. 98%, was identisch mit der durchschnittlichen Sicherheit von Pillenpräparaten (Pearl-Index) wäre. Bleibt zu ergänzen, daß mit dem Ende des Prager Frühlings auch mit der aufgeklärten Geburtenkontrolle Schluß gemacht wurde. Die  Methode der Geburtenregelung durch Errechnung der Mondphasen hat sich zwar in Europa herumgesprochen und wird auch in den USA praktiziert, offizielle Unterstützung, die breit angelegte Zahlenerhebungen möglich machen würde, blieb freilich aus. Die Methode kursiert als Geheimtip, der angesichts wachsender Pillenmüdigkeit aber noch an Bedeutung gewinnen könnte.

In Deutschland hat ein kleines Institut die Initiative ergriffen und bietet die individuelle Berechnung der Mondphasen und die Erstellung eines Fruchtbarkeitskalenders als Serviceleistung an. Garantien werden natürlich keine übernommen. Die Beobachtung des mitunter labilen Periodenzyklus ist damit den Frauen nicht abgenommen, legen sie auf absolute Verläßlichkeit Wert. Darüber hinaus erlaubt diese natürliche Methode der Empfängniskontrolle auch die Errechnung jener Zeitpunkte, die für eine Empfängnis besonders günstig sind.

Was bislang aussteht, ist die Aufmerksamkeit staatlicher und vor allem kirchlicher Stellen, die an derartigen sanften, zur Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit ermunternden, natürlichen Methoden der Empfängnisregelung lebhafteres Interesse zeigen müßten, als dies bisher der Fall war.

Gertrud Steiner

Berechnung durch:

Mathematisch-Astrologisches Institut
Buchwaldstr. 19, D-63303 Dreieich
Email: Info@astrobaby.de

Literatur:

Gunnar Heinsohn,Otto Steiger: Die Vernichtung der weisen Frauen, Hexenverfolgung, Kinderwelten, Menschenproduktion, Bevölkerungswissenschaft, Heyne-Verlag, München, 1985

Shalila Sharamon, Bodo J. Baginski: Kosmobiologische Empfängnisplanung
Windpferd Verlag, Durach 1998.
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